Basierend auf einer wahren Geschichte
Allein am Vulkan. Meine Überlebensgeschichte.
Zwei Nächte. Über 50 Stunden. Allein auf einem aktiven Vulkan in Guatemala, ohne Wasser und ohne Weg zurück. Das ist, was mir passiert ist.
Die Geschichte
Guatemala, November 2019. Ich will nur eines: allein hinauf auf den aktiven Vulkan Fuego, weg vom Lärm, hinein in ein echtes Abenteuer.
Beim Abstieg nehme ich die falsche Route und verliere mich in einem Labyrinth aus senkrechten Klippen und dichtem Dschungel. Mit dem letzten Prozent Akku setze ich einen Hilferuf ab. Dann bricht der Kontakt ab.
Während ich ohne Wasser gegen Hitze, Kälte und die eigene Verzweiflung kämpfe, beginnt über 9.000 Kilometer entfernt ein zweiter Wettlauf gegen die Zeit. Menschen, die ich liebe, versuchen von Europa aus, mich zu retten, ohne zu wissen, ob ich überhaupt noch lebe.
Zwei Nächte. Über 50 Stunden. Am Ende eine unmögliche Entscheidung: warten und hoffen, oder springen.
Zwei Kontinente, ein Wettlauf
Während ich am Berg festhing, kämpften meine Familie und Freunde in Europa um mein Leben. Ihre Ohnmacht ist genauso Teil dieser Geschichte wie mein Kampf am Vulkan.

Gefangen zwischen Klippen und Krater. Über 50 Stunden ohne Wasser, ohne Schlaf.

Meine letzte Nachricht landet bei ihr. Von Frankreich aus versucht sie alles, um eine Rettung zu organisieren.

Mein alter Freund, der alle Fäden zieht, während die Stunden verrinnen.

Meine Mutter, die nur warten und hoffen kann, dass ihr Sohn noch lebt.
Ein Auszug
This reading sample is currently available in German. An English translation will follow.
Vor mir ragt eine Felswand auf, steil wie die Mauer eines Stausees, überzogen von dunklem Moos und zähem Gras. Ganz oben erkenne ich Bäume, deren dichtes, wildes Grün über die Felskante hängt. Dort oben muss der Weg zurück ins Dorf liegen. Nur wenige Meter trennen mich vom rettenden Ufer meiner Odyssee.
Wenn ich ein Vogel wäre, wäre ich längst oben. Ein paar Flügelschläge und der Weg zurück in Sicherheit wäre geschafft. Stattdessen bin ich hier unten gefangen. Meine Finger krallen sich in den Fels und suchen nach Halt. Das Moos ist rutschig wie Schmierseife. Der erste Vorsprung wackelt gefährlich, der zweite ist ein paar Zentimeter zu hoch für meine ausgestreckten Finger. Ich schlage ein paar Sträucher zur Seite und versuche es einige Meter weiter rechts. Hier finde ich einen stabilen Griff und auch für meinen Fuß steht ein Absatz bereit. Die Adern treten in meinen Unterarmen hervor, als ich mich Stück für Stück den Himmel nähere.
Meine Beine beginnen zu zittern. Ist es die Anstrengung durch das Klettern oder der Blick in die Baumkronen neben mir? Egal, das Einzige, was zählt ist, dass ich hier rauskomme. Ich presse mich an den Fels und umklammere den nächsten Griff über mir mit voller Kraft. Das Zittern in meinem Körper wird stärker.
Ich atme kurz durch, als plötzlich meine Finger zuschnappen. Staub und Dreck kratzen in meinen Augen, nehmen mir die Sicht. Der Vorsprung, der mir gerade noch Gleichgewicht gegeben hatte, hat sich in einen Haufen Pulver aufgelöst.
Meine Brust löst sich von der Wand. Der graue Fels vor mir dreht sich weg und ich fange an in den blauen Himmel über mir zu schauen. Was für ein schöner Tag es heute sein könnte, inmitten der Natur, weit weg vom Lärm der Städte unter mir. Eine sanfte Brise zieht durch meinen Körper, dann spüre ich das Gefühl der Schwerelosigkeit.
KRACH! Äste splittern überall um mich herum und schneiden mir in die Haut. Ein paar Vögel zwitschern durch die Blätter über mir. Nach ein paar Schlägen auf die Seite durch das Dickicht um mich herum, rolle ich wieder ins Freie. Mein lautes Fluchen vertreibt die Vögel um mich herum. Orientierungssinn und Klettern sind einfach nicht meine Paradedisziplinen. Ich bin mir sicher: Fitnesstechnisch habe ich genug Kraft für den Weg zurück, aber hier braucht es mehr als das. Mir fehlen Technik und Equipment. Hätte ich ahnen können, dass meine Wanderung so endet?
Trotzdem muss ich es nochmal versuchen. Zweiter Versuch für die Wand vor mir, doch wieder muss ich mir am Ende die Kieselsteine aus meiner Hose klopfen. Ein paar Versuche später werden meine Arme schwerer und mir wird klar: Hier komme ich nicht hoch. Nicht hier. Nicht auf diesem Weg.
Wieder ein Punkt für den Vulkan Fuego. Aber Aufgeben? Keine Chance. Zu oft hat man mir gesagt, etwas sei unmöglich. Und konnte ich das Gegenteil beweisen.
Ich suche einen anderen Weg nach oben, diesmal seitlich der Klippen entlang. Beim Wandern auf dem schmalen Sims, teilweise nur einen halben Meter breit, streift mir das Gras über meine Knie und Blätter schlagen mir ins Gesicht. Manchmal versperrt mir ein Baum den Weg und ich wundere mich, wie dieser seine Wurzeln auf dem schmalen Grat inmitten der Steine bohren kann. Wieder einmal wird mir klar: Mir bleibt noch viel zu lernen.
Ich marschiere weiter, bis ich das Rauschen des Windes höre und eine sanfte Brise den Schweiß auf meiner Stirn kühlt. Ich bin am Ende des Sims angekommen. Unter mir kreisen Vögel über den Baumkronen. Dazwischen ziehen sich die Ausläufer des Vulkan Fuego durch die Vegetation, dunkle Narben aus getrockneter Lava. Unter mir ist kein Vorsprung zu erkennen. Die Klippe fällt senkrecht hinunter ins Tal. Ich schaue nach unten zu meinen Sneakers, nur wenige Zentimeter trennen mich von dem Abgrund. Plötzlich beginnen meine Beine zu zittern.
Fünf Meter neben mir sehe ich einen anderen Felsvorsprung. Dieser führt zu einem neuen Plateau, wo es vielleicht einen Ausweg aus diesem Labyrinth aus Dschungel und Klippen gibt. Doch der Weg dahin führt nur über einen schmalen Weg, kaum ein paar Zentimeter breit. Die Felsen daneben bieten keinen Halt und überall liegt lockeres Geröll. Ich bewege mich einen Schritt nach vorn, dann wieder zurück. Soll ich es riskieren?
Plötzlich knackt es im Felsen, einige Steine lösen sich und prasseln über die Kante in die Tiefe. Das Echo hallt durch das Tal und löst Gänsehaut auf meinen Oberarmen aus. Ich atme tief durch… und schüttele den Kopf. Nur ein falscher Stein, der sich löst, und ich falle in die Tiefe. Es muss einen besseren Weg geben.
Noch eine Niederlage gegen den Fuego. Wie viel muss ich noch einstecken? Mein Kopf hängt schwer zwischen meinen Schultern. Ich balle die Faust und schlage gegen den Felsen. Blut schießt in meine Finger. Doch Fuego gibt nicht nach. Er kennt kein Mitleid.
Ich drehe mich um, steige tiefer in die Klippen, hangle mich weiter an den Felsen entlang. Immer wieder tauchen neue Abgründe vor mir auf und immer wieder suche ich einen Weg weiter unten, bis ich das Ende der Klippen erreiche. Unter mir liegen keine strahlend grünen Wälder mehr. Stattdessen öffnet sich ein grauer Canyon aus erstarrter Lava, hunderte Meter weit und tief. Wie ein Fluss zieht sich das Geröll talwärts, hinunter zu den Kaffeeplantagen. Noch weiter hinten erkenne ich die Dächer von Alotenango. Auf der Straße daneben bewegt sich ein winziger Punkt und verschwindet zwischen den Häusern. Könnte das mein Bus sein?
Vorsichtig strecke ich den Kopf über die Felskante. Vom Vulkangipfel aus dachte ich noch, man könne hier leicht hinunterspringen. Jetzt erkenne ich meinen Fehler. Beim Blick nach unten sehe ich den Boden unter mir nur als verschwommenes Grau. Einige Vorsprünge ragen aus den Klippen, doch dazwischen ist kein klarer Weg zu sehen. Hinunterklettern? Unmöglich.
Oben blockiert. Unten blockiert. Nach vorn blockiert. Ich bin gefangen. Allein, mitten im Nirgendwo Guatemalas. Die Welt um mich herum verstummt. Meine Knie geben nach, und ich falle auf den Boden. Für einen Moment fühlt es sich an, als hätte mir jemand den Stecker gezogen.
Ich schlucke. Um mich herum wird alles schwarz. Ich sehe nur noch die Klippe vor mir, die wie eine unüberwindbare Wand vor mir steht. Irgendwo dahinter, weit entfernt, jenseits des Atlantiks, existieren meine Heimat, meine Familie, meine Freunde. Ich strecke meine Hand aus in Richtung der Felsen, suche nach Halt, aber das lose Geröll rinnt durch meine Finger.
Lange habe ich versucht, diesen Gedanken zu verdrängen. Doch jetzt lässt er sich nicht mehr wegschieben: Ich habe es verkackt. Sie haben mich gewarnt. Ich habe nicht zugehört. Ich hätte diesen Vulkan nicht allein besteigen sollen. Ich hätte umkehren müssen, als ich noch die Gelegenheit dazu hatte.
Jetzt werden andere meine Fehler ausbaden müssen.
Ich lege mein Handy vor mich und starre darauf. Als würde es mir irgendwann ein Zeichen geben. Meine Hand bewegt sich darauf zu. Dann lasse ich sie wieder sinken.
Plötzlich grollt es über mir. Ich zucke zusammen und reiße den Blick nach oben. Ganz oben an der Spitze des Vulkans, weniger Meter über dem Krater steigt eine dunkle Aschewolke auf.
Es ist nicht der erste Ausbruch des Fuego heute. Etwa alle 15 Minuten fängt der Boden an zu zittern und rote Lava tritt aus den untersten Tiefen der Erde hervor. Aber was wäre, wenn es diesmal in großer Ausbruch ist, so wie man ihn nur alle paar Jahre sieht? Würde die Lava denselben Weg nehmen wie beim letzten Mal? Dann würde sie genau dem Weg folgen, auf dem ich mich befinde. Wie nah kann man dem heißen Gestein kommen, ohne zu verbrennen? Hätte ich hier auf dieser Klippe eine Chance, nur wenige Meter entfernt? Und was ist mit der Asche und den herunterfallenden Gesteinsbrocken? Ich suche Schutz unter einem Baum vor mir und schmiege mich so eng wie möglich an die Klippen.
In meinem Kopf sehe ich die rote Lava von oben herunterströmen und in der Mitte mich, eingesperrt zwischen den Mauern aus Fels. Ich spüre meine Halsschlagader pochen. Der schwarze Krater des Fuegos wird unscharf.
Dann lässt das Grollen nach. Die Steinschläge verebben. Stille breitet sich aus. Meine Schulter entspannen sich. Ein letztes, tiefes Donnergrollen hallt durch die Schlucht, als würde Fuego mich hämisch auslachen.
Mein Blick wandert zurück zum Plateau. Zu dem schmalen Pfad zwischen uns. Hinunter in den Abgrund. Zu Fuego. Wieder zurück. Ein tiefer Seufzer.
Dann greife ich nach dem Handy. Schnell den Bildschirm entsperren, bevor ich es mir anders überlege. Ich öffne WhatsApp. Meine Finger zittern, während ich nach den richtigen Worten suche.
'Ok, es ist ernst'
'Ich habe alles versucht, aber ich bin hier gefangen'
'Kannst du bitte die Notrufnummer von Guatemala suchen?'
Ich lese die Nachrichten noch einmal. Zu dramatisch.
'Mir geht es gut, aber ich finde keinen Ausweg hier'
Ich starre auf den Bildschirm. Letztes Mal hat sie nach wenigen Minuten geantwortet. Ist sie eingeschlafen? Ich habe ihr doch gesagt, dass ich mich noch einmal melde.
Eine neue Brise zieht durch die Schlucht und bringt einen kalten Schauer über meinen Rücken. Ich ziehe meine Jacke enger um mich, den Blick immer noch auf den Bildschirm gerichtet. Kein Piepton. Kein Vibrieren. Ich fange an die Melodie von „Here comes the Sun“ von den Beatles auf dem Handy zu klopfen. Irgendwann halte ich es nicht mehr aus und sehe nach, wann sie zuletzt online war. Wie gewohnt warte ich einige Sekunden, während die Information lädt. Dann stockt mir der Atem. Die Information wird nicht angezeigt. Mich überkommt eine grausame Vorahnung. Ich checke die Nachrichten in unserem Chat, sehe die vertrauten grünen Haken neben den Nachrichten oben. Aber ganz unten, neben meinen letzten Zeilen ist stattdessen eine graue Uhr. Ich habe kein Netz hier.
Ich strecke das Handy über meinen Kopf. Nichts. Die Nachrichten gehen nicht durch. Ich schleppe mich die Klippen hinauf, den Blick immer wieder auf das Display gerichtet. Nach stundenlangem Klettern schreien meine Muskeln nach Pause. An jeder Lichtung bleibe ich stehen und prüfe das Display. Kein Balken. Kein Haken. Nichts.
Es ist zum Heulen.
Ich irre nach oben, unten, zur Seite. Auf allen Vieren krieche ich durch das Unterholz. Die Klippen werden grau. Am Horizont gehen die ersten Lichter an. Ich beiße mir auf die Lippen. Hätte ich oben sofort einen Notruf absetzen sollen, solange ich noch Netz hatte?
Was, wenn es hier nirgendwo mehr Empfang gibt? Was, wenn meine Nachrichten gar nicht ankommen? Was würde sie denken? Würde sie irgendwann stutzig werden und Hilfe holen? Oder nimmt sie einfach an, ich sei wieder irgendwo abgelenkt und hätte vergessen zurückzuschreiben? So verplant, wie ich manchmal bin, wäre das nicht einmal unwahrscheinlich.
Das kann doch nicht wahr sein! Ja, ich habe Fehler gemacht, aber habe ich das verdient? Warum ist auf einmal alles so steil hier? Warum gibt es keinen Weg mehr nach oben? Warum kann ich plötzlich niemanden mehr erreichen? Wie hätte ich das ahnen sollen?
Wild tippe ich neue Nachrichten. Irgendwo muss doch ein Funke Netz sein, der sie durchbringt.
'Wenn ich vollständig den Kontakt verliere, ich bin am Vulkan Fuego'
'Ich bin südlich ds Wegs'
'des Wegs'
'an einer Klippe'
'in der Nähe von Antigua Guatemala'
Ich suche ihre Nummer in meinen Kontakten und rufe an. Kein Signal. Mir bleibt keine Wahl. Ich muss einen Notruf absetzen. Ich versuche die 110. Kein Klingeln. 112. Kein Piepton. 911. Nichts. Ich probiere noch weitere Nummern. Ohne Erfolg. Ich hätte mir die Notrufnummern in Guatemala notieren sollen, als ich noch Internet hatte.
Mit voller Kraft trete ich einen losen Ast die Schlucht hinunter. Das Echo hallt durch das Tal. Dann lasse mich auf den Boden sinken, den Kopf zwischen den Knien. Meine Finger krallen sich in die Erde, bis ein Nagel abbricht.
Auf einmal muss ich lachen. Bis vor wenigen Minuten konnte ich noch völlig sorglos chatten und Bilder über WhatsApp verschicken. Und jetzt, wo es ernst wird, funktioniert nichts mehr. Kein WhatsApp. Keine Anrufe. Nicht einmal ein Notruf. Es fühlt sich an, als hätte sich alles gegen mich verschworen.
Ich öffne Facebook, schreibe noch mehr Nachrichten, aber immer noch taucht nicht einmal ein E, geschweige denn 3G oben auf dem Bildschirm auf. Ich tippe „Notruf Guatemala" bei Google ein, aber die Seite öffnet sich nicht. Ich scrolle durch meine Kontakte, von A bis Z, würde mich irgendjemand vielleicht vermissen und einen Notruf senden?
Dann fällt mir die SMS ein. Uralt, langsam, ein Relikt aus einer anderen Zeit. Aber vielleicht kommt sie durch, wo alles andere hängen bleibt. Ich muss es versuchen.
'Ich habe mich auf dem Vulkan Fuego verlaufen'
'in der Nähe von Antigua Guatemala'
Eine grüne Sprechblase erscheint auf dem Bildschirm. Ich warte auf das vertraute Scheitern. Aber die Graphik bleibt, wie sie ist. Ich bewundere das einfach Design dieser Sprechblasen, als wäre es ein Kunstwerk in einem Museum.
Plötzlich vibriert das Handy in meiner Hand. Ich lasse es fast fallen. Der Bildschirm leuchtet auf, und für eine Sekunde traue ich meinen Augen nicht. Auf dem Display wird angezeigt, dass ich eine Nachricht erhalten habe. Nur ein Wort:
'Waaas'
Wie es weitergeht, erzähle ich in meiner Geschichte.
Auf dem Laufenden bleibenOriginalbilder
Echte Aufnahmen vom Fuego, von meinem Aufstieg und von der Rettung aus der Luft.






In den Medien
Meine Rettung ging 2019 durch die guatemaltekische Presse. Hier mein Statement direkt nach dem Abstieg, dazu eine Auswahl der Berichte.
Quelle: Berichterstattung nach der Rettung (Guatemala, 2019). Das Video lädt erst, wenn du es startest.

Über mich
Sportler, Reisender, neugierig auf die Welt
Geboren 1993 in Wolfratshausen, aufgewachsen südlich von München. Nach dem Studium habe ich einige Jahre in Frankreich gelebt, heute bin ich in der Schweiz zu Hause. In meiner Freizeit spiele ich Fußball, mache Triathlons und reise als Backpacker durch die Welt.
Genau diese Abenteuerlust hat mich 2019 allein auf den Fuego gebracht, und mich fast das Leben gekostet. Diese Geschichte erzähle ich hier, so ehrlich, wie ich sie erlebt habe.
Bleib dabei
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Kontakt
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Maximilian Nagl
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